Retinale Portraits

Die Portrait-Reihe „Retinale Portraits" zeigt Portrait-Gemälde, die nur fürs Auge bestimmt sind. „Nur fürs Auge" meint hier einerseits, dass kein (gedanklicher) Bezug zu ‚Was ist die Frage?' besteht. Andererseits meint „nur fürs Auge", dass hier niemand dargestellt ist, an den/die beim Betrachten gedacht werden könnte. Dies liegt oft, aber nicht ausschließlich, an den KI-generierten Vorlagen für die Bilder. Was selbst kein Auge hat und weder lebendig noch sichtbar ist, sich aber aus allem speist, was je sichtbar war, gesehen hat und wurde, ist das, was aus dem Bild herausschaut, wenn überhaupt etwas aus dem Bild herausschaut.

Das Rein-Retinale stiftet eine gedankenlose Freiheit. Die Portraits stehen, indem niemand und jeder dargestellt ist, im starken Kontrast zu anderen Portrait-Reihen:

  • 2026: Bekannte Portraits aus der Kunstgeschichte
  • 2016–2021: Gurus
  • Selbstportraits

Marcel Duchamp wäre stolz auf mich.